Fotografieren lernen: Ein Besuch im Kölner Zoo

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Fotografieren lernen, ein Besuch im Kölner Zoo. Im September zog es uns in den Kölner Zoo. Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit unter Anleitung Tiere hinter Glas und Gitter zu fotografieren. Ihr vorhandes Wissen konnten sie auffrischen und viel Neues konnten sie unter Anleitung ins Foto umsetzen.

Endlich mal Ausgang mit dem großen Sigma

Ich nutzte die Gelegenheit um das Sigma 60-600mm für Nikon mal auszuführen. Natürlich mit einem entsprechend guten Einbeinstativ von Dörr. (Übrigens, könnt Ihr alles bei uns im Geschäft bekommen). Also mit der D7200 und dem Sigma gab es kein Halten mehr. Allerdings immer unter der Beachtung, dass meine Kursteilnehmer darunter nicht leiden müssen, denn es war ja ihr Tag.

Und die Teilnehmer konnten fotografieren lernen

Mit großer Blende rückten wir den 2 und 4 Beiner auf die Pelle. Kein Tier blieb unfotografiert. Am liebsten hatten alle Teilnehmer wohl die putzigen Erdmännchen. Dort ging es manchmal recht turbulent zu und es musste von der Blendenvorwahl in die Zeitvorwahl gewechselt werden. Die Empfindlichkeit des Sensors musste bei den schnellen Bewegungen auch erhöht werden. Nur so war es möglich die wuselnden Erdmännchenbabys fotografieren zu können.

Im nächsten Jahr wollen wir nochmals in den Zoo. Wir bleiben aber hier im Saarland und besuchen den Saarbrücker Zoo und den Neunkircher Zoo.  In unseren Kursen kann jeder das Fotografieren lernen im Zoo. Bei dem Foto-Workshop hier im Saarland starten wir zunächst in unserem Schulungsraum mit einer Kameraeinweisung, bevor wir zur Location fahren. Nach dem Shooting fahren wir wieder zurück und unser Photocoach zeigt Dir wie Du Deine Builder in Photoshop Lightroom entwickeln kannst.

Hier mal ein paar Eindrücke aus Köln:

Fotografieren Lernen im Zoo

Egal wie alt Deine Digitalkamera ist, wichtig ist die Funktion zum manuellen steuern, dann gelingen Dir auch solche Fotos.

Wenn Du Fragen hast zu unseren Fotoworkshops, kannst Du gerne vorbeikommen oder einfach mal anrufen. Wir freuen uns darauf Dich kennen zu lernen.

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FOTOCHALLENGE: VÖLKLINGER HÜTTE

Eine Brennweite, eine Blende, ist das möglich?

Vor kurzen war ich zu einem Fotocoaching mit auf die Völklinger Hütte. Nach dem theoretischen Teil ging es am nächsten Tag nach Völklingen in das sagenhafte Hüttengelände. Ich lud die beiden Teilnehmer zu einer Challenge ein. Ziel war es mit einer Brennweite und einer Blende den ganzen Tag zu fotografieren. Schau Dir das Video an, dann erfährst Du ob es möglich ist.

Die Völklinger Hütte gehört zum Unesco Weltkulturerbe. Es ist ein wunderschöner Ort der Industriekultur und Natur im wahrsten Sinne des Wortes verbindet. Richtig in Szene gesetzt, verwandelst Du mit Deiner Kamera die Hütte in einen magischen Ort. Ein Tag reicht nicht aus um, die Alte Völklinger Hütte fotografisch festzuhalten.

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KARSTEN’S FOTOTIPP: MACROLINSEN

Makrolinsen sind gute Vorsätze für Nahaufnahmen

Diese Linsen werden am Objektiv angebracht und sind eine günstige Alternative zu Makroobjektiven.

Die Makrolinsen haben den Vorteil, dass Sie wenig Platz in der Kamerataschen wegnehmen. Im Gegensatz zu Zwischenringen, hast Du nur wenig Lichtverlust. Wenn Du ab und zu mal eine Nahaufnahme machen möchtest, sind die Linsen eine preiswerte Alternative zu Makro-Objektiven.

Der Aufnahmeabstand ist auch für die Tiefenschärfe verantwortlich, daher ist es besonders wichtig, bei der Aufnahme eine kleine Blende zu wählen. Bei einer kleinen Blende (große Zahl) wächst die Tiefenschärfe. Augrund der kleinen Blende empfehle ich Dir ein Stativ einzusetzen, damit Deine Aufnahme nicht verwackelt sind. Auf den Einsatz des Bildstabilisators würde ich verzichten und ein Stativ vorziehen. Der Bildstabilisator geht immer auf Kosten der Bildschärfe.

Die Stärke einer Nahlinse wir in Dioptrien angegeben. Je höher diese Zahl, umso näher kommst Du an das Motiv heran. Du kannst auch verschiedenen Nahlinsen miteinander kombinieren. Beste Bildqualität bekommst mit mit achromatischen Nahlinsen. EIne achromatische Nahlinse besteht aus 2 Linsen, die in einem Gehäuse untergebracht sind.

Bei Nahaufnahmen benutze ich für meine Fotos ein Makroobjektiv, beste Erfahrungen konnte ich mit dem Tokina AT-X M 100 / 2.8 PRO D für Nikon und mit dem 60mm Micro von Nikon machen.

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KREATIV FOTOGRAFIEREN MIT LANGEN BELICHTUNGSZEITEN

Setze lange Verschlußzeiten ein, um kreativ zu fotografieren!

Die Verschlusszeit (heute vorwiegend Belichtungszeit genannt) ist neben Blende und ISO-Zahl ein wesentlicher Bestandteil der Belichtung. Je kürzer diese ist, umso geringer ist die Gefahr des Verwackelns Deiner Fotos. Wenn Du ein Stativ verwendest ist die Gefahr des Verwackelns weiträmig umgangen. Bei bewegten Motiven ist die Verschlusszeit ein wesentlicher Bestandteil der Bildgestaltung.

Bei Langzeitbelichtungen solltest Du unbedingt ein Stativ verwenden. Diese Aufnahme habe ich im Wald fotografiert, Durch die lange Belichtungszeit von 20 sec. erscheint der Bach nicht mehr wie eingefroren, sondern wie ein Nebel, der sich eine Stufe hinabbewegt. Um eine solche Belichtungszeit am Tag wählen zu können, hab eich die Blende ganz geschlossen, die ISO auf 100 reduziert. Leider kam ich immer noch nicht auf eine Belichtungszeit von 20 sec. Letzlich half nur noch der Einsatz eines Graufilters. Dieses Graufilter lässt weniger Licht auf den Sensor fallen (ähnlich wie bei einer Sonnenbrille), dadurch muss die Belichtungszeit erhöht werden.

Ein Verwacklungsfreies Fotografieren ist jetzt nur noch mit einem Stativ und einen Fernauslöser machbar. Es könnte sein, dass die Kamera nicht mehr automatisch scharfstellt. Sollte dies bei Deiner Kamera so sein, verwende die manuelle Fokussierung.

Dieser Fototipp ist auch Inhalt unserer Fotowanderung im Hochwald. Hab ich Dein Interesse geweckt? Neben der Fotowanderung bieten wir zahlreiche andere Fotokurse mit unterschiedlichen Thematiken an.

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KARSTEN’S FOTOTIPP: MOTIV FREISTELLEN

Hauptmotiv freistellen

Nachfolgend erhältst Du die 4 besten Tipps um einen unscharfen Hintergrund zu bekommen. Man könnte auch sagen, die Tiefenschärfe wird durch diese Tipps geringer. Die Teilnehmer unserer Fotokurse sind immer wieder beeindruckt welche großartigen Fotos sie damit hinbekommen.

  1. Öffne die Blende weit: je weiter die Blende geöffnet wird, um so unschärfer wird der Hintergrund.
  2. Auf den Abstand achten: je größer der Abstand zum Hintergrund ist, um so unschärfer wird der Hintergrund.
  3. Verwende eine lange Brennweite: Je länger die Brennweite ist, um so unschärfer wird der Hintergrund.
  4. Gehe nah an dein Motov ran: Je größer der Abbildungsmassstab ist, um so unschärfer wird der Hintergrund.
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SCHWALBENSCHWANZ AUF DER WIESE ENTDECKT

Lieber mal ein paar mehr Fotos machen

Durch Zufall habe ich heute morgen einen Schwalbenschwanz auf unserer Wiese entdeckt. Natürlich bin ich sofort zurück ins Haus um meine Nikon D7200 zu holen, als ich zurückkam war er auch noch da. Was für ein Glück. Der Kleine ist unheimlich schnell. Mindestens 100 Fotos musst ich machen, damit ein paar glückten. Die Kamera auf ISO 250 (um schnelle Belichtungszeiten zubekommen) und den Autofocus noch auf AF-C (damit ist gewährleistet, das der Autofocus immer wieder neu die Schärfe einstellt, sobald der Flattermann sich bewegt) gestellt.

Dann hieß es dem Schwalbenschwanz hinterher rennen.

Ein Paar Schnappschüsse sind mir dann auch noch gelungen. Nachbearbeitet habe ich nur mit Adobe Lightroom. Etwas geschärft und ein wenig die Kontraste erhöht. Das war es auch schon.

Hast Du auch Lust sowas zu fotografieren? Ich zeige es Dir auf einem meiner Kurse.

 

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